Salzburger Derby: Beste Werbung für Volleyball
Der Druck war groß bei den Oberndorferinnen, das Interesse der Medien und der Volleyballgemeinde im Bundesland Salzburg riesig. Man wusste, dass es kein leichtes Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten Salzburg werden würde. Deren Signal nach dem Grunddurchgang war eindeutig: sie wollen aufsteigen! Entsprechend nervös starteten Windhofer, Klampfer & Co in die Partie. Die ersten beiden Sätze waren ausgeglichen, aber in beiden Fällen konnten sich die Heimischen am Ende absetzen. Mit dem Rücken zur Wand zeigten die Flachgauerinnen danach Kampfgeist und Moral, schüttelten ihre Unsicherheit ab und konnten in einer fulminanten Aufholjagd, zum 2:2 ausgleichen.
Die Entscheidung viel im 5. Satz: Angeführt von Chrissi Rösslhuber, die den Angriffen von Salzburgs Legionärin mit einer grandiosen Blockleistung jeden Wind aus den Segeln nahm, und der herausragenden Verteidigungsarbeit von Caro Topf, konnte das Team um Boris Holla den 5. Satz mit 15:5 nach Hause spielen.
"Heute haben wir uns zu Beginn wohl etwas zu sehr unter Druck setzen lassen, es hat gedauert, bis wir zu unserem Spiel gefunden haben. Die letzten drei Sätze haben wir aber dominiert. Trotzdem liegt unser Fokus nun auf den nächsten Spielen. Wer nach oben in die 1. Bundesliga will, muss gewinnen." So Boris Holla nach dem Spiel.
Denise Windhofer fügt dem noch hinzu: "Die Kulissen im Sportzentrum Rif war toll, die Stimmung der Fans Teams hat sicherlich das seine dazu beigetragen, dass wir am Ende den Spieß noch umgedreht haben. Als Volleyballer wünscht man sich nichts mehr, als vor vollem Haus zu spielen. Es war ein klasse Abend für den Volleyballsport in Oberndorf und in Salzburg überhaupt"
Am kommenden Wochenende gastieren mit Güssing und Bad Radkersburg zwei Aufsteiger der 2. Bundesliga West in der Stadthalle Oberndorf. Auch hier müssen Siege her.
Damen 1. Bundesliga - Runde 16:
TV Volksbank Oberndorf - PSvBG Salzburg
3:2 (21:25, 18:25, 25:13, 25:17, 15:5))
Top Scorer: Rösslhuber (24), Humenberger J. /M., Klampfer (jeweils 13); Knowles (13), Ebster-Schwarzenberger (10), Schmirl, Sernow (je 8)
